Mit der Vogelgrippe brach die alte Angst vor Seuchen wieder aus: Deutschland war im Ausnahmezustand. Doch nach kurzer Zeit und neuen Verordnungen war das Thema doch erledigt. Oder etwa nicht? Ein Rückblick, der vielleicht auch ein Vorblick ist ...
Trotz enormer Anstrengungen (Schutzgürtel, Stallpflicht für Geflügel, Notschlachtungen) konnte die Ausbreitung der Vogelgrippe nicht gestoppt werden.
Verbreitet werden sie durch Zugvögel und Aas-Fresser und den Welt-Handel. Und wir hoffen einfach: Vogelgrippe ist nichts für Menschen.
Was viele nicht wissen: Das Virus H5N1 wurde bereits 2004/ 2005 in Schweinen nachgewiesen. Einige Vogelarten sind widerstandskräftiger gegenüber der Vogelgrippe geworden. Das klingt erfreulich, führt aber auch dazu, dass infizierte Vögel länger als "Virenausscheider" (so der Fachausdruck) fungieren. Sie mutieren dabei weiter, passen sich an den neuen Wirt an ... Und kommen uns dabei immer näher.
Die Staaten in Asien, in denen die Vogelgrippe ausbrauch, haben kaum auf die Seuche reagiert. Auch dort zählen wirtschaftliche Interessen mehr als Seuchenschutz: Vogelgrippe? - Das ist kein Problem, wenn das Hühnerei erst verkauft ist! Z.B. ist Indien einer der weltgrößten Eier-Exporteuere; die Notschlachtungen von Millionen Hühnern bedeuteten den Ruin für viele Firmen.
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